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Der größte Energiespender auf der Erde ist die Sonne. Nur muss es der Menschheit erst einmal gelingen die Sonnenenergie einzufangen, umzuwandeln und danach noch zu speichern. Dank dem EGG (Energie-Einspeisungs-Gesetz) wird durch alternative Energiearten, wie zum Beispiel Solarenergie, gewonnene Energie mit höheren Preisen vergütet. Dabei hat besonders die Landwirtschaft ausgezeichnete Vorraussetzungen, auf den vorhandenen Dachflächen, an diesem Markt teilzuhaben. Hierbei kann durch eine Ausrichtung in Richtung Süden oder Süd-Westen eine perfekte Vorraussetzung für Solarzellen und deren Installation geschaffen werden.
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Im Grundsätzlichen ist zwischen zwei verschiedene Arten von Solarkollektoren zu unterscheiden: Solarthermie und Photovoltaikanlagen.
Zur Warmwassererzeugung werden die Solarthermie benutzt. Diese Lösung bietet sich besonders für Betriebe und Haushalte an, welche einen relativ hohen Warmwasser verbrauch haben. Diese könnten mit einer Solarthermie im Sommer und in der Übergangszeit Warmwasser ohne fossilen Energieverbrauch erzeugen. Dabei sind besonders Direktvermarktungsfirmen sowie Beherbergungseinrichtungen angesprochen.
Solaranlagen, welche als Photovoltaikanlagen bezeichnet werden, erzeugen auf direktem Weg aus den Sonnenstrahlen Strom. Dabei gibt es verschiedene Solarmodule, welche wiederum einen verschiedenen Wirkungsgrad aufweisen. Es wird zwischen mono- und polykristallinen Silizium-Solarzellen unterschieden. Da hochwertiges Silizium inzwischen Mangelware auf den Märkten ist, werden neuere Module meistens im Dünnschichtverfahren mit amphorem Silizium gefertigt. Dabei sticht als Nachteil gleich der um bis zu Fünf Prozent geringere Wirkungsgrad hervor. Als Vorteil spricht, dass diese Solaranlagen billiger sind und besser schwaches Sonnenlicht, sowie geringere Dachneigungen verwerten können.
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In der Landwirtschaft, wo große Dachflächen durch Stallanlagen, Lagerhallen und Maschinenhallen vorhanden sind, kann durch eine größere Gesamtfläche der Photovoltaikanlagen dieser Umstand ausgeglichen werden. Bei Investitionskosten von unter 4000 Euro je Kilowatt netto, können hier wirtschaftliche Vorteile gegenüber den Kosten bei monokristallinen oder polykristallinen Zellen, welche etwa 5000 Euro je Kilowatt netto betragen, gegeben werden.
Für eine Leistung von einem Kilowatt (KW) benötigt man etwa sieben bis zehn Quadratmetern Kollektorfläche. Bei einer derzeitigen Vergütung von 49,21 Cent je Kilowatt Stunde (KWh), für das Jahr 2007, kann jeder Interessent seine eigene Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführen.
Die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage auf landwirtschaftlichen Gebäuden, wird sich so in vielen fällen lohnen. Allerdings sind dabei noch weitere Parameter, wie zum Beispiel Finanzierung, Qualität, Lieferant, Gewährleistung der Stromleistung und Installateur, ausschlaggebend.
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Nicht nur der Preis für eine Photovoltaikanlage, sondern auch die individuelle Auslegung und Zusammenstellung der Komponenten, sowie eine fachmännische Installation, beeinflussen die Rentabilität solcher Solaranlagen.
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