Gartenhäuser gehören zu den bekanntesten Gebäuden im Garten. Sie eignen sich für die Unterbringung von Gartengeräten, Rasenmähern, Fahrrädern oder Sonstiges. Entweder kauft man sie fertig in einem Baumarkt oder baut sich ein eigenes Modell. Im Internet und im Handel gibt es sogar fertige Bausätze und Anleitungen, mit denen dies zum Kinderspiel wird und jedem Hobbybastler ein großer Spaß sein dürfte.
In Schrebergärten werden Gartenhäuser und Kinderspielhaus auch als Schuppen oder Gartenlaube bezeichnet. Schuppen sind meist kleine schmale Abstellhäuschen ohne viel Schnickschnack. Eine Gartenlaube ist schon fast ein richtiges Häuschen. Gartenliebhaber verbringen durchaus einmal den Sommer in ihren Lauben. Sie verfügen meist über einen Schlaf- und Wohnraum, eine kleine Küche und eine abgetrennte Toilette.
Ganz kreative Gärtner bauen sich aus Holzbalken noch eine überdachte Terrasse vor die Häuser. Sie setzen die Balken in einem Rechteck vor das Gartenhaus und fixieren sie miteinander. Für eine bessere Stabilität sollten sie wenn möglich einbetoniert werden. Anschließend pflanzen sie Rosen oder andere Blumen direkt vor den Pfeilern ein.
Eine ganz beliebte Begrünung ist aber auch Wein. Zwar muss man einige Jahre warten, bis der Wein die komplette Fläche bedeckt, aber dann spendet er im Sommer einen hervorragenden Schatten und bietet zugleich Naschkatzen leckere Früchte. Wein gedeiht übrigens auch sehr gut, wenn er an einem Gartenzaun herauf ranken kann. Der Zaun sollte etwas höher sein und sich an einem sonnigen Platz befinden. Gut geeignet sind Maschendrahtzäune. Hier können sich die Schlingen des Weins gut festhalten. Hat der Wein erst einmal den gesamten Zaun für sich eingenommen, erhält man neben einem tollen Anblick ebenfalls einen tollen Sichtschutz. Besonders schön und romantisch wirkt auch wilder Wein in den Herbstmonaten an einem Gartenzaun oder einer Hauswand.