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Die Wärme der Sonne ist kostenlos, unendlich und ohne klimaschädliche Emissionen verfügbar. Und das macht sie angesichts steigender Preise für Öl und Gas und Warnungen vor drohenden Klimaveränderungen für immer mehr Menschen als Wärme- oder Stromquelle interessant.
Damit eine Solaranlage richtig arbeiten kann, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Voraussetzung Nummer eins: Sonne. Der Süden Deutschlands hat zwar etwas mehr Sonne, aber grundsätzlich sind alle Regionen in Deutschland geeignet", sagt Matthias Hüttmann vom herstellerunabhängigen Solar-In-formations- und Demonstrationszentrum „Solid" in Fürth. Das Dach, auf dem die Kollektoren montiert werden, müsse auch nicht unbedingt nach Süden ausgerichtet sein. „Von Westen bis Osten geht eigentlich alles.
Ausreichend groß müsse die Kollektorfläche allerdings sein, damit sich eine Solaranlage lohne. Will man mit ihr lediglich das Wasser erwärmen, braucht man für einen Vier-Personen-Haushalt mindestens fünf bis sechs Quadratmeter. Soll sie auch die Heizung unterstützen, sollten es schon acht bis zehn Quadratmeter sein, sagt Hüttmann. Wenig Sinn macht eine Raumwärmesolaranlage in einem schlecht gedämmten Haus. „Dann geht zu viel Energie verloren", sagt Hüttmann. Aber das gelte für jede Form der Heizung.
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