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Die ständig steigenden Benzinpreise erregen die Autofahrer. Je nach Fahrleistung führen sie meist wöchentlich zur Verärgerung, wenn die Tankstelle aufgesucht werden muss. Beinahe unbemerkt bleibt hingegen, dass das Haus ein weitaus größerer Energiefresser ist. Für Helmut Pätzold vom Dämmesytemhersteller Caparol liegt dien Erklärung auf der Hand: „ Die Heizkostenabrechnung kommt nur einmal im Jahr. Der Ärger ist dann entsprechend groß, aber meist schnell wieder verflogen.“ Der wöchentliche Unmut beim Tanken hingegen werde stets neu ausgelöst und deshalb als viel intensiver empfunden. Das ist nur psychologisch nachvollziehbar. Denn vom Gesamtenergiebedarf eines deutschen Haushaltes entfallen zwar 31 Prozent auf das Auto, aber rund 54 Prozent auf die Raumheizung. Beim Pkw können bei Spritbedarf nur durch Umsteigen auf ein neues Drei- Liter- Auto oder weniger Fahrten reduziert werden. Doch das ginge zulasten des Komforts, den eigentlich niemand missen will. Der Energiebedarf für die Raumheizung hingegen lässt sich problemlos mit einer guten Wärmedämmung des Gebäudes verringen. Einsparungen von 30 bis 50 Prozent sind absolut realistisch: Wenn der Wärmeverlust eines Hauses mittels Wärmedämmung reduziert wird, wird teurer Brennstoff gar nicht erst benötigt. „Das ist die wirksamste Methode der Einsparung. Außerdem wird das Behaglichkeitsempfinden und damit der Wohnkomfort gesteigert, Bauschäden wie Schimmelpilz werden verhindert – und der Umwelt wird Gutes getan.“
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